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SO 17.6.18, 12 h - Ludwigshafen

Samba Lundi

Samba-Schule aus Rhein-Neckar

Die Formation Lundi spielt mit Trommeln und Percussionsinstrumenten unterschiedlichster Klangfarben Samba-Stücke, und verknüpfen sie mit eigenen Arrangements mit Elementen aus Reggae, Ska, Country und Rock verknüpfen. Die Musiker stammen aus der Metropolregion Rhein-Neckar und proben unter der Leitung des Percussionisten Jürgen Haag Mitwirkende. Bei kulturellen Events in der Region verführt das Ensemble das Publikum zum spontanen Tanz auf den Straßen, inspiriert vom vielgestaltigem Instrumentarium und pulsierende Rhythmen.

Die verschiedensten Percussionsinstrumente aus Lateinamerika spielen Jürgen Haag * Sieglinde Bergmann * Moni Ditsch * Dorothee Hörl * Madhupran Herbert Kaltner * Ulrich Kammel * Harald Keuter * Torsten Kleb * Hei Ko * Anja Radeke * Detlef Stellbaum * Kristien Van Laere- Fankhänel * Alexander Wilfinger * Petra Zarubova

https://www.facebook.com/lundisamba/

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SO 17.6.18, 13 h - Ludwigshafen

Maik Mondial

Mit Vollgas um die WELTmusik!

Die in Würzburg gegründete Band spielt eine elegante Mischung aus Balkan Beat und Gypsy Speed. Charmant, packend und immer tanzbar. Ein mitreißendes Konzerterlebnis, das garantiert in die Beine geht und Raum gibt, zum anders-Hören!
Mit Virtuosität und Humor bringt die Band fünf musikalische Welten auf die Bühne, die sich wie Mosaike

vereinen und Völkerkommunikation hörbar machen. Maik Mondial lädt sein Publikum ein auf einen „wilden Ritt über das Balkangebirge, zu einer Mixtur, die Leichtigkeit und Fröhlichkeit nie aus den Augen verliert.“
Maik Mondial schöpft bei seinen musikalischen Eigenkreationen aus einem breiten Spektrum, dass sich die Band während ihres Musikstudiums und im dauernden Austausch zwischen Klassik, Folk und Jazz erarbeitet hat.
Das Ensemble ist Gewinner des Creole Musikwettbewerb Bayern und hat sich beim Contest in Nürnberg neben dem Jurypreis auch den Publikumspreis erspielt.
Eine Konzertreise führte die Band 2016 zu einer der Wurzeln ihrer Musik nach Osteuropa. Entlang der Donau ging es über Österreich und Ungarn bis nach Belgrad. Das Debut-Album „Maik Mondial“ erschien 2015 beim Augsburger Weltmusik-Label Artmode-Records.

Besetzung Mike Bräutigam, Trompete • Raphael Grunau, Violine • Josef Mücksch, Gitarre • Nathan Ott, Schlagzeug • Christian Kraus, Kontrabass

https://www.maikmondial.de/

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SO 17.6.18, 14.30 h - Ludwigshafen

Gaio (Ansu Mane)

Afrikanische Tradition tanzt Pop

Ansu Mane stammt aus Guinea Bissau, einem Staat an der Westküste Afrikas zwischen Senegal und Guinea. Bis zur Unabhängigkeit 1973 war der heutige Staat eine portugiesische Provinz.
Ansu Mane entdeckte sein musikalisches Talent im Alter von zehn Jahren, als er begann, Mundharmonika zu spielen. Von einem Pfarrer und portugiesischen Soldaten lernte er Gitarre spielen.

Die portugiesische Musik hat ihn stark geprägt. Sehr beeindruckt hat ihn auch der amerikanische Jazz- Gitarrist George Benson. Erfahrungen sammelte Gaio Ansu Mane auf einem langen und fruchtbaren Weg durch seine Heimat und viele andere afrikanische Länder
Er spielte mit verschiedenen Gruppen - unter anderen mit Iran de Terra aus Bafata, der Super-Ray- Band aus Mali - und musizierte mit vielen afrikanischen Stars, wie Salif Keita, Mory Kanté und Adela Beodun. In Brazaville (Kongo) gründete er die Musikgruppe U-FREE. Der Musiker ist heute ein ausdrucksstarker und erfahrener Gitarrist in den Richtungen Afro-Beat, Funk, Reggae, sowie in traditionell afrikanischer Musik. Seit zehn Jahren lebt Gaio Ansu Mane in Deutschland.
Sein furioses Spiel und sein Gesang ziehen das Publikum in seinen Bann. In seiner heutigen Musik zeigt sich eine immense Bandbreite musikalischen Könnens von afrikanischer Tradition über Pop und Jazz – und nicht zuletzt seine Begeisterung für Georg Benson.

Besetzung Ansu Mane, guitar, vocals, cora

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MI 20.6.18, 19 h - Ludwigshafen

Mannella

Deutscher und vereinzelt Italo-Rock und -Pop mischt sich mit der souligen Stimme Alfonso Mannellas. Peter Knorr, der Leadgitarrist der Band und Alfonso Mannella setzen die kreativen Impulse in Musik und Text. Martin Ignatz am Schlagzeug gibt den Songs den nötigen Groove und Klaus Großmann setzt sie auf einen satten Bassteppich.
Das Besondere sind aber die Texte der Band. Alfonso Mannella, der gerne in Cafés sitzt und sich auch auf vielen seiner künstlerischen Reisen inspirieren lässt, greift sie direkt aus dem Leben. Wie so oft, geht es um Liebe. Aber es sind auch gesellschaftliche Tabuthemen, die den gebürtigen Sizilianer reizen. So verarbeitet er Prostitution, Magersucht oder auch die schnelllebige, teils irrsinnige Art des heutigen Daseins in seinen Texten - nie ohne Ironie und humorvolles Augenzwinkern.

Alfonso Mannella, Gesang, Gitarre, Mundharmonika, Schlauchtrompete • Peter Knorr, Gitarre, Sound-FX • Martin Ignatz, Schlagzeug • Klaus Großmann, E-Bass, Kontrabass

https://www.youtube.com/watch?v=PI4xhPxuvF8

https://www.youtube.com/watch?v=RC30AF4NV9c

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DO 21.6.18, 19 h - Ludwigshafen

Hotel Ost

Transkulturelles Klezmerland

Akustische Experimente und eine Stilvielfalt, die aus dem Balkan und seiner Gypsymusik, aus dem Klezmer schöpft, prägen die Musik von Hotel Ost. Das kreative Quartett lässt sich aber auch von der Klassik und dem Jazz und Tango inspirieren. Traditionelle Melodien des Ostens, Themen aus der Filmmusik und eigene Stücke erweitern das vielschichtige Repertoire der Gruppe. Aufhören lässt die beschwingte Klarinette von Andrea Emeritzy, Ina Kleine-Wiskotts dynamische Geige und Heike Bachmanns gefühlvolles Akkordeon. Darunter liegt mit Richards Waltners munterem Jazzbass und dem Schlagzeug Rüdiger Kellers eine einfühlsame Taktgebung.

Besetzung Richard Waltner, Kontrabass, Tuba • Ina Kleine-Wiskott, Violine • Andrea Emeritzy, Klarinette • Heike Bachmann, Akkordeon • Rüdiger Keller, Drums, Percussion

www.hotelost.de

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FR 22.6.18, 19.30 h - Ludwigshafen

Tabadoul Orchestra

Musik des Meisters Wahab - Großes Orchester mit großer Musei am großen Strom!

Das im Sommer 2010 von Musikern aus Köln, Ägypten und der Türkei gegründete Tabadoul Orchestra befa sst sich mit den Werken des ägyptischen Komponisten Mohamed Abdel Wahab, der von 1907 bis 1990 lebte. Wahab war einer der bedeutendsten und innovativsten Komponisten der arabischen Welt. Er gilt als Erfinder des arabischen Filmmusicals und führte westliche Instrumente wie E-Gitarren,

E-Piano und elektrische Orgeln in die arabische Musik ein und entwickelte dadurch einen gänzlich neuen Stil. Auch die Verwendung von lateinamerikanischen Tanzrhythmen wie Beguine, Rumba oder ChaCha im Kontext des traditionellen ägyptischen Streichorchesters und seine innovative Orchestrierung und Kompositionstechnik sind in der ägyptischen Musik einzigartig.
Mohamed Abdel Wahab gilt als Pionier der arabischen Kunstmusik und kann sogar als ein früher Frank Zappa der arabischen Welt gesehen werden.
Der spezifisch west-östliche Dialog, der ja bereits in Wahabs hybrider Musik und auch in der multikulturellen Besetzung des Tabadoul Orchestras angelegt ist, wird hier musikalisch Ebene geführt. Zum ersten Mal in Europa wird einem breiten Publikum die Welt eines arabischen Musik-Pioniers zugänglich gemacht, für den der Brückenschlag in die westliche Welt, ein modernes und offenes Kunstverständnis und große Toleranz eine Selbstverständlichkeit waren.

Besetzung Raimund Kroboth, Gitarre, Arrangement • Annette Maye, Klarinette, Bassklarinette • Zuzana Leharova, Violine • Martin Kübert, Akkordeon • Matthias Göbel, Vibraphon • Udo Moll, Trompete • Matthias Mucke, Posaune • Reza Askari, Kontrabass • Benedikt Hesse, Schlagzeug

Website: http://www.tabadoul.de/

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FR 22.6.18, 21.30 h - Ludwigshafen

Jordan Dhevic & Marcel Cestari

Jordan "Joca" Djevic wurde in Serbien geboren. Akkordeon spielt er seit seinem 12. Lebensjahr.

Ambiente, Melancholie, Freude, Erfahrung, Leid, Schmerz, Kriege, Siege, Stürze und Erfolge reichen nicht aus um zu beschreiben was dieser Künstler mit seinem Akkordeon hervor zu zaubern vermag. Wenn Jordan`s Akkordeon durch verschiedene Stile der Musik und Länder reist, bekommt es ein neues Gesicht, einen neue Seele und immer neue Klänge. Zusammen mit dem Fingerstyle-Gitarristen Marcel Cestari präsentiert er eine außerdordentliche musikalische Synthese.

Besetzung Jordan Dhevic, Akkordeon • Marcel Cestari,  Gitarre 

 

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SA 23.6.18, 18.30 h - Ludwigshafen

Ditzner & Summer-Special-Guest

In Ludwigshafen und der Region ist er kein Unbekannter, aber / nicht nur im Delta gehört zu den ganz Großen und sicher ist er einer der ungewöhnlichsten, weil vielfältigsten Schlagzeugern, die es weit und breit gibt. Dicht und akzentuiert ist sein Spiel, musikalisch ist Ditzner gerne mal waghalsig und neugierig auf neue Klang- und Rhythmus-Abenteuer.. Beim Inselsommer bricht er- am Rheinufer, sozusagen - auf zu neuen Ufern.

http://www.ditzner.de/

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SA 23.6.18, 19.30 h - Ludwigshafen

Down Home Perculators

feat. Giorgina Kazungu-Hass

Die Down Home Percolators haben sich einen guten Namen als mitreißendes Bluesduo gemacht.

Bernd Simon ist nicht nur ein exzellenter Elektrogitarrist, er beherrscht ebenso beeindruckend.das akustische Fingerpicking. Klaus »Mojo« Kilian Mojo fühlt sich in den akustischen Bluesharpstilen eines Sonny Terry oder Sonny Boy Williamson ebenso zu Hause wie bei Walter Horton oder Little Walter. Hier sind Könner am Werk.« Das älteste und renommierteste Bluesmagazin der Welt, das amerikanische »Living Blues« meint: „Fans des akustischen Blues von heute wird das Songprogramm der beiden gefallen“. Mit dabei beim Inselsommer: Giorgina Kazungu-Hass.

Besetzung Giorgina Kazungu-Hass, Gesang • Klaus »Mojo« Kilian, Gesang, Mundharmonika, Gitarre • Bernd Simon, Gitarre Gesang

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SA 23.6.18, 21 h - Ludwigshafen

Indialucia

Ein Flamenco-Gitarrist entdeckt Indien

Miguel Czachowski ist Flamenco-Gitarrist, liebt indisches Essen und erforschte die indische Musik. Dabei entdeckte er Gemeinsamkeiten in Rhythmen und Klängen der Musik Andalusiens und Indiens. Gemeinsam mit spanischen und indischen Musikern verfolgte der polnische Musiker diese Spuren und gründete die Band Indialucia. Ihr Stil ist weltweit einzigartig. Gitarre, Sitar und Percussion entfalten ein Feuerwerk an Rhythmen und Klängen.
Die Gruppe veröffentlichte bisher zwei preisgekrönte Alben, „Indialucia“ (2005) und „Acatao“ (2016). Beide wurden vom Polnischen Rundfunk als zweitbestes Album des Jahres ausgezeichnet. Die Musik wurde als Soundtrack für den amerikanischen Film The Boondock Saints II verwendet.
Seit 1999 hat die Band weltweit Konzerte weit über 300 Konzerte gegeben. Indialucia feierte Erfolge in der Londoner Royal Albert Hall, im New Yorker Lincoln Center, im Templo de Debod in Madrid und auf vielen weiteren berühmten Bühnen.
Miguel Czachowski und Indialucia haben mit vielen renommierten Künstlern wie Jorge Pardo, Paquito Gonzalez, L. Subramaniam, Domingo Patricio, Leszek Mozdzer, Vishwa Mohan Bhatt, Kavita Krishnamurti und anderen gespielt und aufgenommen.

Besetzung Miguel Czachowski, Flamenco Gitarre • Leo Vertunni, Sitar • Isaac Peña González, Cajón, Percussion • Piotr Malec, Tabla

http://indialucia.com/
http://matchbox-bluesband.de/duo/

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SO 24.6.18, 12 h - Ludwigshafen

Les Primitifs

Der Soundtrack menschlicher Begierde und Leidenschaft

Les primitifs erzählen instrumental von den menschlichen Begierden und Leidenschaften. Der Mensch, das ist Essen und Fortpflanzung, sagt man - und Musik! fügen les primitifs hinzu!
Die alte-neue Formation um Haudegen Laurent Leroi und Erwin Ditzner kultiviert das Ursprüngliche so ursprünglich, dass man durchaus geneigt ist, sich dazu ein Glas Absinth zu bestellen – oder Scotch? Oder Schampus? Wo sind wir hier überhaupt? Paris? Manhattan? Im alten Europa? In Südamerika? Überschwängliche Freude und die Lust an bitter-süßer Melancholie, Wildheit und Zärtlichkeit, das machen les primitifs hörbar. Und fühlbar.
„primitif“, das bezeichnet im Französischen etwas Unverfälschtes, Ursprüngliches.
Es gibt nicht viele Ensembles, die man ruhigen Gewissens in jedes Ambiente zum Konzert bitten könnte. Aber les primitifs gehören dazu. Denn man kann sicher sein: Diese famosen Musiker würden in der Altstadt von Montevideo ebenso bestehen wie im Hafenviertel von Marseille, in New Orleans genau so wie in Prag. Denn: les primitifs sind eine der wenigen Kapellen, die Ihr Publikum schon auf Rock-, Folk- und Jazzfestivals begeistert haben. Und warum ist das so?

Weil ihre Spielfreude genauso ist wie ihr Name - unverfälscht und ursprünglich.

Besetzung Laurent Leroi, Akkordeon • Matthias Dörsam, Klarinette • Erwin Ditzner, kleine Trommel • Michael Herzer, Kontrabass

http://www.lesprimitifs.de/

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SO 24.6.18, 14.30 h - Ludwigshafen

Mark Gillespie & Tom Drost

Von den Straßen Europas auf die Bühne

Geboren in Manchester, zog Mark Gillespie im Alter von 17 Jahren mit einem Freund und zwei Gitarren aus seiner Heimatstadt los, reiste quer durch Europa über Skandinavien bis nach Israel und machte Straßenmusik.
1996 nahm er dann in Gießen seine erste CD „Give it Time“ auf, der zahlreiche weitere Alben, Konzerte und Festivalauftritte folgten - unter anderem als Support für Jethro Tull, Meat Loaf, ZZ-Top, Chris de Burgh und Lisa Stansfield. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich Musiker geworden bin.“
Seine Musik umfasst ein weites Feld von Singer-Songwriter meets Rhytm & Groove über Balladen und exzellente Funk-Popsongs bis hin zu kraftvollen Rockstücken mit Soul gemischt.
Seine unvergleichlich beeindruckende und variationsreiche Stimme ist eines seiner Markenzeichen, mit der er, gemischt mit musikalischer Extraklasse, britischen Humor und Entertainer Qualitäten sein Publikum in Bann zieht und herausragende Pressestimmen erhält.
Mit Feingefühl auch für sensible Themen und einer ganzen Bandbreite an musikalischen Einflüssen und Stilelementen hat er als hervorragender Songschreiber großartige eigene Songs produziert, aber auch Fremdkompositionen erstklassig vertont.

Durch clevere Arrangements, gute Melodien und seine musikalische Art der Performance wird jedes seiner Konzerte zu einem einmaligen Erlebnis.
Inzwischen hat Mark Gillespie zehn CDs veröffentlicht. Demnächst erscheint sein elftes Album „Circle of Life“.
Sein Live-Programm ist von seinen Erfahrungen geprägt: lebendig, authentisch und mit viel Improvisation. In vielen Regionen ist er schon lange kein Geheimtipp mehr und überall verzaubert sein Publikum mit mitreißenden Auftritten.

Besetzung Mark Gillespie, Vocals, Guitar, Loops, Percussion • Tom Drost, Querflöte

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DO 12.7.18, 20.30 h - Limburgerhof

TRIOGLYZERIN

Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Stummfilm mit Live-Musik)

TRIOGLYZERIN hat einen hervorragenden Ruf für einfühlsame Komposition, moderne Klangmittel und hohe Improvisationskunst. Ihre Stummfilmvertonungen versprechen ein außergewöhnliches poetisches Kinoerlebnis.

Besetzung Kristoff Becker, Elektrocello • Tobias Becker, Synthesizer, Oboe, Percussion • Ulrich van der Schoor, Klavier, Theorbe

Stummfilm: Die Abenteuer des Prinzen Achmed Charlotte (Lotte) Reiniger, D 1926.

Dieses fantastische Märchen nach Motiven aus 1001 Nacht erzählt die Geschichte des Sohnes des Kalifen von Bagdad. Prinz Achmed muss, ehe er die schöne Fee Pari Banu heiraten kann, zahlreiche Abenteuer mit einem fliegenden Pferd und dämonischen Geistern überstehen. Er muss fremde Länder und Inseln bereisen, um endlich seine Geliebte aus den Händen des Kaisers von China zu befreien.

Die Regisseurin Lotte Reiniger gilt als die Schöpferin des Silhouettenfilms. Die Abenteuer des Prinzen Achmed war der erste abendfüllende Trickfilm in der Filmgeschichte überhaupt. Rund drei Jahre arbeitete die Scherenschnittkünstlerin an seiner Herstellung. Filmkünstlerische Ambitionen und großes handwerkliches Können finden in diesem beeindruckenden Märchenfilm zusammen, dessen filigrane Figuren und phantasievolle Dekors auch in der heutigen Zeit das Publikum verzaubern.
Charlotte (Lotte) Reiniger, geb. am 2.6.1899 in Berlin-Charlottenburg, gilt als die Schöpferin des Silhouettenfilms. Die Abenteuer des Prinzen Achmed war der erste abendfüllende Trickfilm in der Filmgeschichte. Rund drei Jahre arbeitete die Scherenschnittkünstlerin mit ihren Kollegen, unter anderen der Maler und Avantgardefilmer Walter Ruttmann, an der Herstellung des Silhouettenfilms. Filmkünstlerische Ambitionen und großes handwerkliches Können finden in diesem Märchenfilm zusammen, dessen filigrane Figuren und phantasievolle Dekors verzaubern. Ein zeitlos schöner Film mit Motiven der Märchen aus 1001 Nacht, entstanden in Handarbeit an ca. 100.000 Einzelbildern. Das Deutsche Filminstitut/Filmmuseum ist im Besitz des filmischen Nachlasses der Künstlerin.
Zur Ehren Lotte Reinigers stellte das Deutsche Filmmuseum zu ihrem 100. Geburtstag im Jahre 1999 eine restaurierte Fassung ihres bekanntesten Films fertig. Von Die Abenteuer des Prinzen Achmed ist keine deutsche Originalfassung und kein (Kamera-) Negativ erhalten ist. Das älteste bekannte Material befindet sich im National Film and Television Archive (NFTVA) des British Film Institute: ein viragiertes Nitrozellulose-Positiv auf Agfa-Film mit eingeschnittenen englischen Zwischentiteln auf Kodak- und Pathé-Material der Jahre 1925-1927.
Die Gesamtlänge der Restaurierung beträgt 1.770 m. Die Kopierarbeiten führte das Kopierwerk L’Immagine Ritrovata in Bologna aus. Nach dem Desmet-Verfahren wurde über ein s/w Dup-Negativ, das die neuen Zwischentitel eingeschnitten wurden, die viragierten 35mm-Vorführkopien gezogen.
Das Stummfilmensemble TRIOGLYZERIN komponierte einen eigenen neuen Soundtrack zu diesem Stummfilm aus dem Jahre 1926. Dabei zeigt sich die große stilistische Vielfalt und Sensibilität der drei Musiker, die in kongenialer Weise diesen orientalischen Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus werden lassen.

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FR 13.7.18, 20 h - Limburgerhof

Emersound

Von Sao Paulo nach Berlin

EMERSOUND – reine Essenz von Samba, Rap, Maracatú, Afro Beat, Pop, Funk und Reggae Emerson Araújo.

Es ist ein Rhythmus voller Schwung, der alle abholt. Moderne Musik, die sich allen Samba Klischees entzieht. Emerson verbindet die traditionellen Rhythmen mit modernem Hip Hop und anderen lateinischen Musikstilen und schafft seinen EMERSOUND, eine ganz besondere, urbane und äußerst energische Verschmelzung von Samba, Reggae, Rap und Funk – Musik, um mit dem Publikum die Begeisterung zu trommeln. Amerson Araujo hat bereits zwei erfolgreiche Karrieren in Brasilien und Chile. Jetzt ist er endlich nach Berlin gezogen, um mit seiner Band EMERSOUND im Sturm nach Europa zu kommen. Er hat eine Reihe von verschiedenen Projekten durchgeführt und ist unter anderem Teil von der Peter Fox Drumline-Schule „BÄM“.
In Sao Paulo, mit Wurzeln in Kolumbien, hat Emerson Araujo immer Musik gespielt, die musikalische Genres übersteigt. Nach dem Eintreffen in Berlin und dem Lernen von Deutsch experimentierte Emerson auch mit deutschen Texten. Auf seinem neuen Album Musica Propria kehrte er jedoch in seine Muttersprache zurück.

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SA 14.7.18, 20 h - Limburgerhof

Bazaar

Algerisch-Niederländisch-Pfälzisch-Russisch
Desert-Blues, Ethno-Funk, World-Pop and the rest.

Treffen sich zwei Algerier, ein Pfälzer, eine Russin und ein Niederländer auf einer Bühne. Das ist kein Witz, das ist BAZAAR! Die fünf Musiker*innen um den Gitarristen und Sänger Mouloud Mammeri

rocken seit Sommer 2016 mit ihrer groovigen Mischung aus afrikanischer und westlicher Musik die Bühne. Desert-Blues, Gnawa, Mbalax, Soukous auf der einen und Rock, Pop, Jazz, Rhythm ‘n‘ Blues auf der anderen Seite kennzeichnen die Vielfalt ihrer Musik, die sich auch in ihren Texten auf Englisch, Französisch, Algerisch, Tamazigh und Arabisch widerspiegelt.
Die MusikerInnen bedienen sich klar umrissener Songstrukturen, die vor allem für die westliche Popmusik prägend sind und kombinieren sie mit Trance-Rhythmen, was zu einer hypnotischen Wirkung ihrer Musik führt.

Besetzung Mouloud Mammeri, Gitarre, Gesang, Mandole • Guembri Meztol Saadi, Gitarre, Gesang • Julia Jung, Gesang, Percussion, Synthesizer • Christoph Jung, Schlagzeug, Percussion • Marcel Kamst, Bass, Synthesizer, Klavier, Gesang, Mundharmonika

www.bazaarband.de

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SA 21.7.18, 20 h - Wachenheim

La Marche

Essenz aus Ska, Funk und Reggae

La Marche macht süchtig. Schon nach dem ersten Mal kommt man nicht mehr los von ihrer Musik. Der feine Stoff nennt sich Zickenumpa. Balkanbeats, Ska, Funk und Reggae sind die Essenz. Wer bei dieser Band nicht tanzt, tanzt nie.

Kritiken

„... Dieses Sextett wurde von seinem Schöpfer nicht nur mit einer gehörigen Portion Kreativität, Musikalität und Spielfreude ausgestattet, sondern auch mit jeder Menge Humor..." Aachener Zeitung 2016

„... Auf der kleinen Bühne entlud sich ein impulsives Feuerwerk mit mitreißenden Rhythmen und permanenten Stimmungs- und Stilwechseln. „Rückt doch einfach die Stühle beiseite und schwingt das Tanzbein“, forderte Bandleader Thomas Strauch das Publikum auf. Und alle machten sofort mit. Das Zusammenspiel der verschiedenen Blas-, Saiten-, Schlag- und Tasteninstrumente und der einfühlende Gesang machte den Abend zu einem akustischen Ohrenschmaus. ... Ein Abend, der süchtig macht nach mehr...“ Westfälische Nachrichten 2016

„...Was immer mit Zickenumpa gemeint ist – so der Konzerttitel der Bläserformation „La Marche“ aus Frankfurt/Oder — es klingt nach richtig viel Spaß, ein bissch...en Irrsinn, klingendem Trubel auf der Bühne. Und in der Tat, die Musik der Band ist musikalischer Sprengstoff, Lebensfreude in Noten, verbunden mit der magischen Lust zum Tanzen. (...) Auf der Bühne entlud sich dann ein impulsives, feuriges Gewitter an mitreißenden Rhythmen, reich an Stimmungs- und Stilwechseln. Musikrichtungen, die überraschend und wild durcheinander purzeln, sich zu neuen, begeisternden Kombinationen vereinen. Jazz mit Polka, Ska mit Klezmer und, und, und. Ein Konzert für echte Musikliebhaber." Ostseezeitung 2013

„... Ihre Musik bezeichnen sie als Zickenumpa und ist ein Stilmix aus Balkanrhythmen, französischer Tanzmusik, Klezmer, Chansons und Funk, die frisch, frech aber auch etwas schräg daherkommt...“ Aachener Zeitung 2013

Besetzung Thomas Ehrenberg: E-Gitarre, Gesang • Andreas Böhnke: Akkordeon • Torsten Schlauß: Schlagzeug • Marten Köhne: Tasten, Vibraphone • Lea Winkler: Posaune, Gesang • Thomas Strauch: Bass, Gesang

http://www.la-marche.de/

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SO 22. Juli 2018, 15 Uhr - Wachenheim

Rufus

Rauher Deltablues und urbane Ragtime-Rhythmen

Mit bluesigen Klängen tritt Jörg Teichert gelegentlich solo unter dem Spitznamen Rufus auf. Dann ist er mit seiner alten Resonatorgitarre und einem bottleneck auf dem Finger zu sehen und gibt rauhen Deltablues, urbane Ragtimerhythmen und Folksongs aus dem Repertoire von Skip James, Son House, Leadbelly, Charlie Patton, Reverend Gary Davis u.v.a. zum besten.

http://joergteichert.de/

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SA 4.8.18, 20 h - Otterstadt

Makatumbe

Cumbia, Reggae, Balkan & Techno

Makatumbe ist ständig auf Schatzsuche nach musikalischen Perlen. Die dabei gefundenen oder auch erfundenen traditionellen Melodien werden in moderne Dance Grooves verpackt und mit vielen eigenen Sounds gespickt. Die ungewöhnliche Besetzung lässt aufhorchen: Stimmakrobatik à la Beatbox, Raggamuffin und Obertongesang treffen auf Akkordeon und Klarinette. Schlagzeug und Bass bilden das treibende und grollende Grundgerüst. Auf der Bühne präsentiert die Band ein sehr breites Spektrum: von Cumbia, Reggae(ton) und Hip Hop über Balkaneskes und Arabisches bis hin zu Technoidem. Was den Klang der Band vereint, ist die explosive Energie der Musiker.

Besetzung Claas-Henning Dörries, Bass • Eike Ernst, Schlagzeug, Percussion • Edgar Wendt, Klarinette, Gesang • Markus Korda, Akkordeon

www.facebook.com/Makatumbe

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SO 5.8.18, 14 h - Otterstadt

Die Rolltreppen von La Palma

Gefühlsdebakel & geborgte Lieder

Die Musiker aus verschiedenen Bereichen der kulturschaffenden Szene Mannheims trafen sich erstmals für das Projekt "A Night with Willie" im Zuge des Nachtwandels 2008 im Jungbusch. Seitdem setzen sie ihre Zusammenarbeit fort und arbeiten verstärkt an eigenen Kompositionen, die vor keinen kulturellen oder stilistischen Grenzen Halt machen und sich deshalb erst gar nicht einordnen lassen. Sie kommen daher wie entfernte Verwandte, die von ihrer Weltreise wieder nach Hause zurückkehren. Musik, Impressionen und Filmmaterial aus Mumbay, Marseille, Tijuana, Nashville und eben La Palma verschmelzen zu einem audiovisuellen Gefühlsdebakel: geborgte Lieder, Wind und Palmen, Sehnsucht und trotziger Frohsinn...

Bettina Donneberg: Gesang, Melodika Daniela Wolf: Akkordeon, Gesang Jörg Fischer: Gitarre, Ukulele, Gesang Jochen Waibel: Kontrabass
Uli Neff: Cajon, Schlagzeug

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SO 5.8.18, 15 h - Otterstadt

4 Männer von Welt

Von Memphis, Nashville nach Ecuador

Uli Reverend Krug und sein neustes, spannendes Musikprojekt: Ohne viele Worte, einfach so nehmen uns die 4 Musiker mit auf eine musikalische Weltreise. Quicklebendig und virtuos, über einem unwiderstehlichen Groove erzählen sie spannende, packende Geschichten. Himmelhochjauchzend aber auch unendlich traurig können sie sein. Nur eins ist sicher, es ist unmöglich die Füße still zu halten, ruhig sitzen zu bleiben.
Uli Krug ein Mannheimer Urgestein? Wenn ja, dann ist er ein ‚Rolling Stone’. Dieser Stein hat ein Herz und das trägt den Groove der Stadt in die Welt. Die Brassband Mardi Gras bb hat er jedenfalls zu einer Institution gemacht, die seit 1998 weltweit Tourneen bestreitet. Wen wundert es da, dass Uli Krugs künstlerische Auffassung dezidiert trans- und interkulturell geprägt ist. Reisen nach New Orleans, Memphis, Nashville oder Ecuador gaben den Anstoß für internationale Kooperationsprojekte (u.a. mit den Goethe-Instituten in Bulgarien, in Tansania, im Jemen) und schließlich für die Gründung des Vereins „Proyecto Vision e.V.“ zum Aufbau eines Kulturzentrums im Regenwald der Provinz Esmeraldas in Ecuador. Auch vor Ort stößt er immer wieder musikalische Mischexperimente an.
Uli Reverend Krug (Sousaphon, Kontrabass)

Besetzung Sebastian Nagler, Baritonsaxophon, Bassklarinette • Zacharias Zschenderlein, Banjo, Guitarre
• Aydin Omer, Percussion

https://www.youtube.com/watch?v=FdB107T6_lw

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